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Der Airedale

Herkunft und Entstehung:

In der Mitte des 19. Jahrhunderts im Tal der Aire, in England durch Kreuzung von Otterhound, Bullterrier und des großen Old English Terriers sowie des alten rauhaarigen Schottenterriers. Der kurzhaarige black and tan Collie sowie der Gordonsetter sollen zur Verbesserung der Haarqualität und Farbe, der Nase und der Apportierfreudigkeit benutzt worden sein.

Das Ziel dieser Kreuzungen war es, einen leistungsstarken, kräftigen und wasserfreudigen Arbeitshund zu erhalten, der universal einsetzbar ist. Sein Äußeres interessierte anfangs nur wenig. Erst später begann man durch weitere Einkreuzungen anderer Rassen auch das äußere Erscheinungsbild des Terriers, den man inzwischen nach seinem Entstehungsort Airedale Terrier nannte, zu verbessern. So wurde allmählich aus dem Airedale Terrier ein formschöner und äußerst vielseitiger, leistungsstarker Hund, den man wegen seiner hervorragenden Eigenschaften sogar im 1. Weltkrieg als Sanitäts- und Meldehund benutzte.

Der erste Airedale Terrier tauchte 1896 das erste Mal in Deutschland auf einer Ausstellung auf. 1894 wurde von seinen Anhängern der Klub für rauhaarige Terrier gegründet. Im Jahre 1946 wurde dieser Klub in „Klub für Terrier“, mit Sitz in Kelsterbach, umbenannt.

Eigenschaften und Verwendung:

Da der Airedale Terrier ein robuster, sportlicher, kräftiger und anpassungsfähiger Hund ist, eignet er sich als Gebrauchshund für alle Gebiete der Ausbildung, z.B. als Polizei-, Zoll- und Blindenführhund sowie zu allen Möglichkeiten des Hundesports wie Agility, Flyball und Schutzhundesport. Im Einzelfällen wird er auch noch heute erfolgsreich als Jagdhund geführt. Der Airedale ist intelligent, verspielt, wachsam, sensibel und manchmal auch etwas dickköpfig. In erster Linie ist er ein Allrounder und ein kinderlieber, anhänglicher Familienhund. Es gibt nichts Schöneres für ihn, als den ganzen Tag mit seiner Familie zusammen zu sein und viel zu erleben, sonst wird er aus Langeweile sehr erfinderisch, wenn es um kleine Dummheiten zu machen gilt.

Ein Airedale Terrier bewacht Haus und Hof seiner Familie, bellt aber nicht sinnlos.

Er liebt es, ausgiebig spazieren zu gehen oder am Rad zu laufen. Er ist aber ebenso ein begeisterter Begleiter im Auto.

Der Airedale Terrier ist geeignet für Menschen, die einen sportlichen, unternehmungslustigen und fröhlichen Hund haben wollen, der mit ihnen durch Dick und Dünn geht.

Er ist nicht geeignet für Menschen, die einen Nur-Sofa- oder Zwingerhund haben wollen und wenig Zeit für ihn haben.

Der Airedale Terrier ist ein intelligenter Hund, der sich bei liebevollem, aber konsequentem Umgang leicht ausbilden und erziehen lässt. Die meisten Airedale Terrier sind wasserfreudig und begeisterte Schwimmer:

Standard:

Der Airedale Terrier gehört zu den hochläufigen Terriern.

Die Rüden haben eine Größe von 58 bis 61 cm, Hündinnen 56 bis 59 cm.

Fell: rauhaariges Doppelhaar.

Farbe: lohfarben mit schwarzem oder grauem Sattel, Rücken (Decke) und Rutenoberseite.

Gebiss: Schere.

Augen: dunkel und mandelförmig.

Nase: schwarz.

Pflege:

Der Airedale Terrier gehört zu den rauhaarigen Rassen, der regelmäßig drei- bis viermal im Jahr getrimmt, nicht geschoren, werden muß. Dabei wird das lockere und tote Haar durch Zupfen mit den Fingern oder mit einem Trimmesser entfernt.

Zwischen den einzelnen Trimmterminen ist der Airedale ausgesprochen pflegeleicht. Er haart fast nicht, ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Ein paar Bürstenstriche über den Rücken und gelegentliches Kämmen des Bartes nach vorn und der etwas längeren Haare an den Läufen und der Brust in Richtung des Haarwuchses genügen völlig. Das gesunde, regelmäßig getrimmte Airedalehaar ist so beschaffen, daß Regen und Sand nicht lange haften bleiben und es sich weitgehend selbst reinigt.

Baden soll man den Airedale nur, wenn er sich ausgesprochen „eingedreckt“ haben sollte. Dann verwendet man hierfür ein spezielles Hundeshampoo. Sonst badet er selbst im Schnee und im freien Wasser.

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